Wie gelingt erfüllte Sexualität in einer Zeit, in der Themen wie Konsens, Selbstbestimmung und Gleichberechtigung intensiv diskutiert werden? „In Morgen wird Sex wieder gut“ analysiert Katherine Angel die komplexen Zusammenhänge von Begehren, Intimität und Macht. Das kluge feministische Sachbuch liefert neue Perspektiven auf moderne Sexualität und regt dazu an, vertraute Annahmen über Sex und Beziehungen zu hinterfragen.
Produkt im Detail
Morgen wird Sex wieder gut
1. Worum geht's?
„Morgen wird Sex wieder gut“ beschäftigt sich mit den komplexen Zusammenhängen von Sexualität, weiblichem Begehren und Macht. Katherine Angel hinterfragt einfache Antworten auf schwierige Fragen und zeigt, warum Konzepte wie „Nein heißt Nein“ zwar wichtig, aber nicht ausreichend sind, um die Realität sexueller Begegnungen zu erfassen. Dabei beleuchtet sie die Rolle von Unsicherheit, Ambivalenz und Verletzlichkeit in zwischenmenschlichen Beziehungen und plädiert für einen offeneren Umgang mit den Widersprüchen menschlicher Intimität. Mit Bezügen zu Philosophie, Geschichte und Sexualforschung eröffnet sie neue Perspektiven auf aktuelle Debatten rund um Konsens, Feminismus und Selbstbestimmung.
2. Für wen geeignet?
Dieses Buch richtet sich an Leser:innen, die sich für Feminismus, Sexualität, Genderfragen und gesellschaftliche Debatten interessieren. Besonders geeignet ist es für Menschen, die über Schlagworte und einfache Positionen hinausdenken möchten und Lust auf eine differenzierte Auseinandersetzung mit den Themen Begehren, Konsens und zwischenmenschliche Beziehungen haben. Auch für Leser:innen von Autorinnen wie Mithu Sanyal oder zeitgenössischen feministischen Essays bietet das Buch spannende Denkanstöße.
3. Wer ist Katherine Angel?
Katherine Angel ist Autorin und Wissenschaftlerin mit den Schwerpunkten Sexualität, Feminismus sowie Medizin- und Psychiatriegeschichte. Sie leitet den Masterstudiengang Creative and Critical Writing am Birkbeck College der University of London. Mit ihren Büchern und Essays hat sie sich international als wichtige Stimme in den Debatten über Geschlecht, Begehren und Intimität etabliert. Ihre Arbeiten verbinden wissenschaftliche Analyse mit einer zugänglichen, essayistischen Sprache.
© Coverabbildung: Hanser Verlag